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Radreisen in Italien: eine neue Art, das Land zu erleben

Radreisen in Italien: eine neue Art, das Land zu erleben

Radreisen begeistert immer mehr Reisende: Radtourismus ist eine neue Art, Italien zu erleben.

Nachhaltigkeit, Outdoor-Reisen, Kurz- und Langstrecken: Die Abenteuer mit dem Fahrrad ermöglichen, den Abstand zu halten und eine sichere und flexible Reise zu gestalten. Italien ist so facettenreich, was Radstrecken angeht, dass sich die Reisenden nicht nur für Fernradwege entscheiden, sondern auch für Kurzurlaube, die mit dem sogenannten „Nahreisen“ besser in Einklang kommen.

Die Zukunft des Radtourismus

Seit mehr als 200 Jahren nach der Erfindung des Fahrrads erlebt dieses Transportmittel ein neues Wiederaufblühen. Der Markt des Radtourismus etabliert sich ständig dank der Technologie und der Rolle der nachhaltigen Mobilität in unserem Leben. Zudem begünstigt die Zunahme der Radwege in Italien die Beteiligung der Reisenden an den Radtouren. Damit nimmt das Radreisen sowohl einen immer höheren touristischen als auch wirtschaftlichen Rang ein.

Laut des Deutschen BMV, des Bundesministeriums für Verkehr und digitaler Infrastruktur, haben bereits 17% der Deutschen eine Kurzreise bzw. einen längeren Urlaub mit dem Fahrrad geplant – „Dies entspricht ca. 10,7 Mio. Urlaubern (inkl. deren Kinder). Davon hatten 37% ursprünglich keinen Fahrradurlaub geplant, sich aber aufgrund der Corona-Pandemie zu dieser Urlaubs-Alternative entschieden„. Das heißt, dass in der deutschen Bevölkerung ein großes Potenzial für Urlaub mit dem Fahrrad besteht.

Außerdem erschließt der Fahrradtourismus neue Zielgruppen: Es ist nicht nur ein umweltfreundliches Transportmittel in der Stadt sondern auch eine Erlebnisweise während des Urlaubs. Die Figur der „Radtouristen“ hat sich enorm verändert: Vor einigen Jahren waren sie vor allem Radexperte mit technisch gut ausgestatteten Rädern und Ausrüstung. Heute können sich alle Reisenden mit dieser neuen Art des Urlaubs messen. Vielfältiges Angebot für alle Niveaus ist zur Verfügung, z.B. Genuss-Reisen, Fahrradausflügen, Stadtbesuche, Bike-Touren in ländliche Regionen oder ans Meer. Italien bietet die Qual der Wahl und Spaß für Jedermann: Rad-Spezialisten oder ganz normale Familien, Paare und Alleinreisende.

Die Innovation des E-Bike, d.h. das Fahrrad mit Pedalunterstützung, hat eigentlich die Wünsche des Radwanderns unter einen Hut gebracht. Die Vorteile des E-Bike sind vielfältig: Mit dem E-Bike können Radtouren für alle Altersgruppen organisiert werden, auch für Senioren, die den Wunsch haben, eine Rundfahrt mit dem Fahrrad zu unternehmen. Des Weiteren kann man mit dem E-Bike mehrere Kilometer pro Tag planen und so sich auf Langstrecken einstellen.

Radwege für Radreisen in Italien

„Im Ranking der beliebtesten ausländischen Radreiseregionen lagen die Niederlande im Jahr 2019 auf dem ersten Platz, gefolgt von Österreich und Italien“, so aus einer statistischen Umfrage von Statista.

Radreisen in Italien

Quelle: Statista.com

Das Netz der Fahrradwege in Italien verbreitet sich langsam aber stetig: Radtouren verzweigen sich von Stadt-Radwegen bis hin zu Naturparken und Küstenstraßen und verbinden Hügel-Ortschafte, Strände und Sehenswürdigkeiten. Die Reisenden können auf zwei Rädern durch das atemberaubende Südtirol, die umwerfenden Alpen, die malerische Toskana, das genüssliche Ligurien fahren. Es geht durch Wälder und Täler, an Seen und Flüssen entlang und auf in die Berge. Reine Lebensfreude.

Welche sind für deutsche Reisenden die beliebtesten Radstrecken in Italien?

  • Der beliebteste Radfernweg ist die Route „Via Claudia Augusta“: Diese Strecke führt Radreisende über 700 Kilometer von Deutschland nach Norditalien über die Alpen. Die Straße „Via Claudia Augusta“ stammt aus dem Römischen Reich und war die erste Straße über die Alpen, die die heutigen Länder Europas verband. Laut Statista fahren rund 40.000 Radreisende die Route jährlich.
  • Dolomiten-Radweg: Eine bewundernswerte Radtour startet in Toblach im Hochpustertal und erreicht Cortina in der Provinz Belluno. Radtourbegeisterte werden umwerfende Ausblicke auf die umliegenden Dolomitengipfeln geniessen.
  • Alpe-Adria-Radweg: Eine wunderschöne Strecke von 400 km, die über die Alpen von der österreichischen Stadt von Salzburg zu der italienischen thermalen Ortschaft von Grado am Adriatischen Meer führt.
  • Ciclovia del Garda: Ein Traum für die Reisenden, die sich am Gardasee in Urlaub befinden. 190 km am Gardasee entlang und durch 3 verschiedene Regionen: Lombardei, Venetien und Trentino-Südtirol.
  • Ciclovia Tirrenica Liguria-Toscana-Lazio: Der Radweg erstreckt sich von Ventimiglia bis nach Rom und geht durch wunderbare Landschaften.

Urlaub mit dem Fahrrad ist der neue Reisetrend des Sommers 2021 und für die Zukunft und eine immer mehr wichtigere Gelegenheit für die Wiedergeburt des Tourismus nach Corona-Zeiten.

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