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Emilia-Romagna – Das kulinarische Herz Italiens

Emilia-Romagna – Das kulinarische Herz Italiens 1920 1280 admin

Unter Insidern ist längst bekannt, neben den zahlreichen Kulturhauptstädten Italiens und der malerischen Hügellandschaft der Toskana ist ein Streifzug durch die Emilia-Romagna ein absolutes Muss! Die Region punktet mit ihrer einzigartigen Gourmetkultur und den vielen unverwechselbaren mittelalterlichen Städtchen. 

Für Autoliebhaber ist die Emilia-Romagna natürlich als Geburtsstätte von Ferrari, Maserati und Lamborghini berühmt, jedoch beheimatet diese Region Norditaliens einige der bekanntesten Feinkost-Erzeugnisse und kulturellen Reichtümer. Wer kennt sie nicht, den parmigiano reggianoprosciutto di parma und den aceto balsamico di Modena? Alle drei sind Hauptvertreter der italienischen Esskultur mit weltweiter Bekanntheit. Dabei bleibt es jedoch nicht, die Emilia-Romagna bringt sehr viel mehr, teilweise noch etwas unbekanntere Genüsse hervor. Dazu zählen zum Beispiel der formaggio di fossa, der charakteristisch in Gruben in Sogliano al Rubicone und Mondaino, wo wir unsere Verkostungen anbieten, heranreift. Dieser gibt vor allem Pastagerichten als verfeinernde Zutat eine besondere Note. 

Um die einzigartige Esskultur der Region zu entdecken, kommt man neben den vielen typischen Gerichten und Produkten nicht um einen üppigen aperitivo herum, denn dieser wird hier großgeschrieben! In kaum einem anderen Teil Italiens wird die Zeit vor dem Abendessen so zelebriert. Dabei deckt sich der Tisch mit allerlei Leckereien, von saftigen Oliven bis zur typischen piadina romagnola, um den traditionell bestellten Aperol-Spritz zu begleiten. Für das anschließende Abendessen darf man sich auf tagliatelle al ragù (nicht zu verwechseln mit spaghetti alla bolognese!) einem typischen fritto misto oder auf eine zuppa inglese zum Abschluss freuen. 

Die kulinarischen Köstlichkeiten stehen den kulturellen Attraktionen allerdings in Nichts nach! Die frühchristlichen Mosaike in Ravenna wurden nicht umsonst zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Brillante Farbenkombinationen aus Smaragdgrün, glänzendem Gold und einem Hauch von dunklem Blau und Lila lassen ins Staunen versetzen. Dies lässt sich allein in Ravenna in einer ganzen Reihe von christlichen Gebäuden erkunden, wie in der Basilica di San Vitale, Basilica di Sant’Apollinare Nuovo, Mausoleo di Galla Placidia und in der Basilica di Sant’Apollinare in Classe. Ein Ausflug in die zahlreichen mittelalterlichen Städtchen wie San MarinoSan Leo oder Gradara darf zudem nicht fehlen und bringt ein ganz außergewöhnliches Flair mit sich. Man wird in vergangene Zeiten hineinversetzt und spürt Tradition an jeder Ecke, ob bei den vielen jahrhundertealten sagre, den Dorffesten, bei Vorstellungen uralter Bräuche oder beim Besuch einer kleinen bottega wo traditionelle, handgemachte Produkte erkundet werden können. 

Und wer sich nach dem ganzen Erkunden eine kleine Entspannungspause gönnen möchte, kann an den unzähligen Stränden der riviera romagnola die mediterrane Sonne genießen. 

Emilia-Romagna ist nicht ohne Grund auch von Lonely Planet, dem bekanntesten Reiseblog, im letzten Jahr zum besten Reiseziel Europas gewählt worden. Einige Gründe dafür haben wir euch hier genannt, die anderen überlassen wir eurer Reiselust zum selbst-Entdecken! 

Rund um den Gardasee

Rund um den Gardasee 1920 1455 admin

Der Gardasee ist einer der Hotspots des italienischen Tourismus und außerdem haben wir hier den Heimvorteil! Heute wollen wir euch unseren Lago di Garda mit seinen zahlreichen Aktivitäten und Ausflugsvorschlägen etwas näherbringen. 

Der Gardasee ist kein unbekanntes Fleckchen Erde, schon einige Jahrhunderte reicht seine Bekanntheit zurück und wurde neben modernen Diven, Politikern und Diktatoren auch bereits von Johann Wolfgang von Goethe seiner Zeit sehr geschätzt. Das gibt uns eine Idee der Bedeutung des Sees, der die Regionen LombardeiTrentino-Südtirol und Venetien vereint. Doch warum ist der Gardasee auch heute noch ein Ausflugsziel der besonderen Art? Wir haben drei gute Gründe, die für sich sprechen! 

Die Kulinarik 

Abgesehen davon, dass man fast nirgendwo sonst ein Abendessen mit einer unverwechselbaren Sonnenuntergangsstimmung direkt am Ufer genießen kann, gibt es natürlich zahlreiche einzigartige kulinarische Highlights zu entdecken rund um den Gardasee. Die Region ist seit jeher für seine Olivenölproduktion bekannt. Bereits seit der Antike werden hier Oliven angebaut und Öl gewonnen. Die besondere Qualität des Öles wird mit der Gütebezeichnung DOP anerkannt, von der man sich am besten beim Besuch eines frantoio, einer sogenannten Ölmühle, selbst überzeugen kann. 

Neben einem einzigartigen Olivenöl gibt es am Gardasee auch die beste Pasta der Welt zu entdecken. Im kleinen Örtchen Valeggio sul Mincio südlich gelegen ist der Tortellinikönig selbst beheimatet. In einem typischen pastificio kann man die Herstellung handgemachter Pasta in erster Reihe bestaunen und im Anschluss natürlich auch das fertige Werk verkosten! 

Zum Abschluss darf natürlich ein Glas Franciacorta nicht fehlen! Dies kann stilgerecht eine halbe Stunde westlich des Gardasees in den zahlreichen Kellereien direkt in den Hügeln des Weinbaugebietes verkostet werden. Durch die mineralischen Moränenböden und dem milden Klima auch in den Wintermonaten, beschert die Lage zwischen dem Iseosee und dem Gardasee dem Gebiet ideale Konditionen für das Gedeihen der Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Blanc, aus denen Franciacorta hergestellt wird. Durch die typische Flaschengärung des Franciacorta‘s (Méthode Champenoise) wird das Gebiet auch als italienische Champagne bezeichnet. Zwischen den Weinhügeln verstecken sich zahlreiche agriturismi, die unseren Gästen gerne Verkostungen und auch Führungen durch die eigenen Kellereien anbieten – ein Paradies für wahre Gourmets und Genießer. 

Kultur und Stadtangebot 

Nicht umsonst ist der Gardasee der beliebteste See Italiens. Mit seiner geografischen Lage ist er perfekter Ausgangspunkt für viele Tagestouren abseits der mediterranen See-Idylle. Ob Julia’s Balkon in Verona, ein Streifzug durch die Città Alta in Bergamo oder die römischen Ruinen von Brescia, besonders von der Südseite des Sees sind die schönsten Städte Norditaliens mit ihren Sehenswürdigkeiten nur einen Steinwurf entfernt.

Ein besonderes Highlight verspricht auch ein Besuch Mantuas, dem italienischen Schmuckstück der Renaissance. Die durch seine markante Architektur geprägte Stadt wurde bereits als Kulturhauptstadt Italiens und als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet und ist besonders durch seine vielen Kirchen und Paläste, die vielfach unter dem Herzogtum der Gonzaga entstanden sind, bekannt. Durch seine vielen grünen Parks und den drei Seen ringsum erhält Mantua seinen besonderen Ausdruck und wird sogar als „Venedig des Hinterlandes“ bezeichnet. Die Lagunenstadt Venedig selbst darf natürlich bei keiner ausgedehnten Italienreise fehlen. Mit seiner einzigartigen Geschichte und Architektur wird diese Stadt für immer mit ihrem Charme locken und mit jedem Besuch offenbaren sich die Schönheiten der Serenissima erneut. 

Der Gardasee selbst hat allerdings auch einige kulturelle Hotspots zu bieten. Ganz vorne mit dabei ist hier das Vittoriale degli Italiani. Der Museumskomplex und ehemalige Wohnsitz des italienischen Dichters Gabriele D‘Annunzio liegt oberhalb von Gardone Riviera und bietet Besuchern einen Einblick in die privaten Gemächer D’Annunzio’s und stellt mit den historischen Gärten, dem Amphitheater, den Parks und Wasserläufen einen einzigartigen Platz zum Erkunden und Verweilen dar. Das nahe Städtchen Sirmione, das als die romantischste Ortschaft am Gardasee gilt, ist nicht nur für seine Therme bekannt, sondern punktet auch mit imposanter Architektur, das Castello Scaligero und die Kirche Santa Maria Maggiore sind zwei begehrte Fotomotive. Das Highlight sind allerdings die Grotte di Catullo. Die Überreste des ehemaligen römischen Herrensitzes liegen am nördlichsten Punkt der Landzunge von Sirmione und bieten einen fantastischen Ausblick auf den See. 

Der unverwechselbare Charme 

Neben dem großzügigen Sportangebot im Norden und Osten des Sees, widmen wir uns hier etwas genauer der verträumten Westseite. Ein Bummel in Salò, dem einwohnerreichsten Städtchen an der Westküste, oder ein Spaziergang entlang des Seeufers in Gargnano oder Limone sul Garda sucht seinesgleichen. Kaum irgendwo begegnet man dem mediterranen Lebensgefühl des Gardasees so authentisch wie in den bezaubernden Uferstädtchen. Diese strotzen vor italienischer Lebensfreude gepaart mit sonnigem Urlaubsfeeling. Restaurants und Cafès reihen sich aneinander, hausgemachtes gelato bringt Abkühlung unter der Sommersonne und kleine Tische direkt am Ufer warten darauf, den abendlichen aperitivo beim Sonnenuntergang zu servieren. 

Aber auch die limonaie, die traditionellen Zitronengärten, laden speziell in dem letzter-genannten Örtchen zu einem Besuch ein. An den Hängen, zur Sonne hin ausgerichtet, kann man die stufenartigen Gärten schon von weitem sehen. Hier werden noch nach alter Tradition Zitronen kultiviert und gerade durch ihre Geschichtsträchtigkeit machen diese Gärten das Landschaftsbild der Westseite des Gardasees so unglaublich einzigartig. 

Unsere Widmung an das Reiseziel Gardasee ist natürlich nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt und die Einzigartigkeit der Region, die man schlussendlich nur selbst erleben kann. Sammelt eure ganz persönlichen Gardasee-Eindrücke mit unserem vielfältigen Kultur- und Genuss-Reiseangebot direkt in der wohl schönsten Seeregion Italiens.

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